Lücken in der neuen Drohnen-Verordnung

In Deutschland gibt es bald eine Millionen Drohnen - Tendenz steigend. Seit Oktober müssen alle Drohnen über 250 Gramm eine Plakette mit Name und Anschrift des Besitzers tragen. In der Verordnung sind zwei weitere Voraussetzungen vorgeschrieben: Dieses Kennzeichen muss dauerhaft mit dem Fluggerät verbunden sein, und es muss feuerfest sein. Das Bundesverkehrsministerium empfiehlt dafür eine Plakette oder einen Aufkleber aus Aluminium.


Allerdings erhitzt sich der Lithium-Akku einer brennenden Drohne auf über 660 Grad Celsius - genau die Temperatur, bei der Aluminium schmilzt. In diesem Fall können Sicherheitsbehörden weder Besitzer noch Pilot der Drohne identifizieren.


Die Lösung

In Zusammenarbeit mit der Panasonic Corporation, Schott AG und Tesa Se wurde nach intensiver Forschung eine Lösung für die Kennzeichnung der Drohnen entwickelt:

Ein Kennzeichen aus nur 0,145mm dünnen Glas - es ist flexibel, elastisch und hält dem Brand einer Drohne stand. Erst ab Temperaturen von 872° Celsius beginnt es sich zu verformen. Selbst wenn die Drohne in einem noch heißeren Feuer mitsamt dem Kennzeichen schmelzen sollte, kann es rekonstruiert weren.

In das SCHOTT AS87 eco Glas wird mittels eines Panasonic Lasermarkiersystems ein Glas-Titan-Kohlenstoffverbund (Keramik) in das Glas eingearbeietet. Diese Beschriftung hält Temperaturen von über 1000°C stand und kann aus dem Glas heraus rekonstruiert werden. Säuren und Witterung hält das Kennzeichen mit überraschender Leichtigkeit stand.

Sicheren Haltbis 200°C gewährleistet das aufgeschäumte ACXplus Acrylatkern-Klebeband von Tesa.


In einem weiteren Schritt kann das Glas mit für Sicherheitsbehörden codierten Mikromarkierungen ausgestattet werden.


Unser Wunsch: 

Wir wollen unsere Mitmenschen schützen. Derzeit kann jeder beim Erwerb von Drohnen-Kennzeichen aus dem Internet beliebige Angaben machen. Es scheint nicht zu interessieren, ob die Daten auf den Kennzeichen auch stimmten und nicht jemandes anderen Name und Adresse angegeben wird. Das erschwert bei einem unfall den Sicherheitsbehörden die Ermittlungen und sorgt zwangsläufig für Probleme.

Deswegen setzen wir uns für eine gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Inschrift und Lieferadresse ein - und gehen mit gutem Beispiel voran!

Die Bild- und Urheberrechte liegen bei ROBOTERWERK GmbH, ROBOTERWER LLC 

und der Schott AG.

Jimdo

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